Menschen wandern nicht einfach umher und stellen fest, dass sie auf dem Gipfel des Mount Everest stehen.
(Zig Ziglar)

© Andrii Salivon - Fotolia.com
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Diese Aussage von Zig Ziglar trifft den Nagel auf den Kopf. Sie besagt nichts anderes, als dass diejenigen, die ziellos durchs Leben laufen am Ende weder ihr Wunschgewicht oder ihren Traumpartner haben, noch ein eigenes Unternehmen führen.

Grund 1: Ziele sind die Basis zur Verwirklichung Ihrer Wünsche und Träume

Erinnern Sie sich noch an die Wunschlisten an Weihnachten?

Was stand da nicht alles auf unseren Wunschzetteln, und mit fast nicht auszuhaltender Spannung haben wir dem Heiligen Abend entgegengefiebert: Was liegt wohl unter dem Baum?

Der Unterschied zwischen einen Wunsch und einem Ziel ist folgender: Wünsche sind etwas Passives, von dem Sie erwarten, dass sie ohne Ihr Zutun in Erfüllung gehen.

Ziele hingegen gehen Sie aktiv an und investieren Zeit, Geld und Energie, um diese zu erreichen.

Sobald Sie also einen Wunsch haben, der unbedingt wahr werden soll, habe ich folgenden Tipp für Sie: Machen Sie daraus ein Ziel, planen Sie die Schritte, die erforderlich sind und dann gehen Sie es an.

Was steht heute auf Ihrer Wunschliste?

Und bei welchen Dingen möchten Sie nicht länger warten und nehmen es (endlich) selbst in die Hand, dass sie Wirklichkeit werden und Ihr Leben bereichern?

Grund 2: Ziele geben Ihrem Leben einen Sinn und eine Richtung.

In einer Szene des Buchs „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll spielt sich Folgendes ab: Alice fragt die Grinsekatze, wie sie nun weitergehen soll.

Die Grinsekatze fragt, wo Alice denn hin möchte und diese erwidert, dass es ihr egal sei. Daraufhin antwortet die Grinsekatze: „Wenn Sie nicht weißt, wo Sie hin möchtest, ist es auch egal, wie Sie weitergehst.”

Exakt: Solange Sie nicht festlegen, wo Sie hin möchten, ist es auch egal, wie Sie weitergehen.

Denn dann ist jede Richtung gleich gut oder schlecht. Sie wissen immer erst dann, ob Sie irgendwo sein möchten, sobald Sie dort angekommen sind.

Sie treiben wie ein Schiffchen auf dem Wasser. Mal bläst Sie der Wind hier hin, mal treibt Sie die Strömung dort hin. Manche Inseln, an denen Sie an Land gehen, mögen Ihnen gefallen, andere nicht.

Und bei letzteren geben Sie dem Wind und der Strömung die Schuld, die Sie ja dorthin gebracht haben – ohne dass Sie es eigentlich wollten.

Vielleicht ist es für Sie nicht vorstellbar, aber so leben manche Menschen ihr Leben.

Sie stehen morgens auf, lassen sich durch den Tag treiben. Freuen sich über schöne Dinge. Verfluchen das Schicksal bei weniger schönen Momenten.

Tag ein, Tag aus geht es so, Jahre vergehen, Jahrzehnte und irgendwann blicken sie auf, schauen zurück und fragen sich: „Was habe ich die letzten 10, 20, 50 Jahre überhaupt gemacht?“

Halten Sie einen Moment inne und fragen Sie sich: „Woran merke ich, dass ich überhaupt gelebt habe?“

Grund 3: Ziele verändern die Realität (idealerweise) positiv

Vielleicht überlegen Sie, was Sie denn überhaupt für Ziele haben. Ein Ansatzpunkt ist, dass Sie Ihr heutiges Leben betrachten und sich einmal genau anschauen, was darin noch nicht 100% passt.

Wo gibt es noch Verbesserungspotential? Wo sind Sie noch unzufrieden und in welchen Bereichen haben Sie noch nicht das erreicht, was Sie vorstellen?

Sobald Sie eine Sache entdeckt haben, die Sie gerne ändern möchten (neue Wohnung, neue Freunde, neuer Job, weniger Gewicht, bessere Bildung, Nichtraucher sein, Liebesbeziehung…), machen Sie daraus ein persönliches Ziel und verändern Sie Ihre Realität durch dessen Erreichung im positiven Sinne.

 

Das ist Teil 1 des Beitrags: “6 Gründe warum Sie Ziele brauchen im Leben”. Hier geht’s zu Teil 2.

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