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11.    Ultimativer Zeitspartipp:

Mache regelmäßig Pausen zur Erholung

Durch verschiedene wissenschaftliche Experimente ist es heute bewiesen, dass Deine Aufmerksamkeitsspanne maximal für 90 Minuten aufrecht ist – und das ist der Maximalwert.

Quicktipps für ZeitStyler

  • Mache regelmäßig Pausen – am besten alle 45-60 Minuten.
  • Kurze Pausen dienen zur Auffrischung Deiner Energietanks und reduzieren Deinen Stresslevel.
  • Bewegung in den Pausen tut gut.
  • Kurze Pausen von 5-10 Minuten sind ausreichend. Hole Dir etwas zu trinken, geh auf die Toilette oder laufe ein paar Minuten durch Dein Büro.

Aktion des Tages – Mach es einfach!

Mache heute alle 45 Minuten eine Pause von 5 Minuten, stehe auf und laufe ein paar Schritte durch Dein Büro. Mache dabei keine anderen Aufgaben und grüble nicht weiter über die aktuelle Aufgabe nach. Mache einfach 5 Minuten gar nichts, atme tief ein und aus und entspanne.

Nach der Pause bist Du wieder frisch und kannst weitere 45 Minuten hoch konzentriert an der Aufgabe arbeiten.

Wirst Du das heute machen? Beobachte, was passiert, wie sich das anfühlt und wie viel Zeit Du damit sparst.

Tiefere Einblicke

Paradox, oder? Pausen machen, um Zeit zu sparen??? Jetzt ist er verrückt geworden...

Nein, ist er nicht.

Durch verschiedene wissenschaftliche Experimente ist es heute bewiesen, dass Deine Aufmerksamkeitsspanne maximal 90 Minuten beträgt – und das ist der Maximalwert.

Spätestens nach 90 Minuten – meistens jedoch schon viel früher – lässt Deine Konzentration und Auffassungsgabe nach. Es bringt überhaupt nichts, 3, 5 oder sogar 10 Stunden am Stück ohne Pausen zu arbeiten oder zu lernen.

Selbst wenn Du glaubst, noch völlig fit zu sein, ist dies in der Regel nicht der Fall. Du hinderst Dich daran, schneller bessere Ergebnisse zu erzielen, wenn Du Deinem Gehirn nicht auch kurze Ruhepausen gönnst, in denen es die Dinge verarbeiten und sich erholen und sortieren kann.

In wahrscheinlich 99% der Fälle achtet niemand auf diese Tatsache. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und darf arbeiten wie er will und wie er glaubt, dass es gut und richtig ist. Und genau hier geht sehr viel Zeit und in weiterer Folge auch sehr viel Geld verloren. Weshalb ich auch nicht verstehe, warum Unternehmen hier keine klareren Vorgaben machen und ihre Mitarbeiter schulen und dabei unterstützen, besser durch den Tag zu kommen.

Beispiel Fluglotsen

Bei Fluglotsen ist es ganz anders. Fluglotsen müssen hoch konzentriert arbeiten und sind verantwortlich für dutzende Flugzeuge und hunderte von Menschenleben. Sie müssen während der ganzen Zeit zu 100% aufmerksam und konzentriert sein. Das ist auch der Grund, warum Fluglotsen in der Regel nur 2 Stunden am Stück arbeiten.

Was für Fluglotsen gut ist, kann Dir sicher nicht schaden.

Ich rede hier nicht von ausgedehnten Kaffeepausen über 30 Minuten oder länger. Es geht um kurze Erfrischungspausen von 2 bis 10 Minuten, in denen Du Dich regenerierst und entspannst, Deine Energiespeicher auflädst, so dass Du im Anschluss wieder voll durchstarten kannst.

Wann machst Du Pausen und wie?

Zum Einstieg schlage ich Dir vor, dass Du vorerst alle 45 Minuten eine 5-Minütige Pause machst.

Wichtig: Stell Dir einen Timer, der Dich an die Pause erinnert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es leicht ist, die Zeit zu übersehen, wenn man mitten in der Aufgabe steckt. Sobald der Timer auf sich aufmerksam macht, beendest Du Deinen aktuellen Gedanken und ruhst Dich kurz aus.

Die Pausen sind übrigens auch gut und wichtig, wenn Du längere Besprechungen hast: Kurze Pause nach 45 Minuten, aufstehen, durchlüften und im Anschluss wieder konzentriert weiter. Da ist sicher jeder einverstanden und vielleicht endet die Besprechung ja dieses Mal auch pünktlich.

Was machst Du in der Pause?

In jedem Fall machst Du eine Sache: aufstehen.

Komm raus aus Deinem Bürostuhl und laufe ein paar Schritte durch Dein Büro. Nutze die Pause für den Toilettengang und um Dein Getränk aufzufüllen. Dehne Dich ein bisschen und entspanne Deine Augen (besonders wenn Du am Bildschirm arbeitest) und Deinen Unterkiefer (besonders wenn Du angespannt bist).

Mache ansonsten die Dinge, die bei denen Du Dich erholen kannst.

Tipp: Übrigens sehr entspannend ist es, anderen (bei der Arbeit) zuzusehen. Schau aus dem Fenster und beobachte, was draußen passiert – vielleicht eine Baustelle, vorbeilaufende Passanten, fahrende Autos oder spielende Kinder.

Zwei Ausnahmen

Es gibt zwei Ausnahmen:

  1. Falls Du, sobald der Wecker nach 45 Minuten klingelt, im absoluten Flow bist – Du also gerade einen Geistesblitz nach dem anderen hast oder auf einem Produktivitätshoch dahinschwebst, darfst Du auch länger machen. Du solltest jedoch in jedem Fall spätestens nach 90 Minuten eine 10-Minütige Pause einlegen.
  2. Falls Du kurz vor dem Abschluss der Aufgabe stehst und diese innerhalb der nächsten 20 Minuten erledigt hast, schlage ich vor, dass Du sie noch fertig machst, dann eine 5-minütige Pause einlegst und es Dir im Anschluss nochmals erholt durchsiehst.

Umsetzbar!?

Wie wirst Du diesen Tipp heute anwenden?

Welche Hürden und Schwierigkeiten siehst Du?

Warum funktioniert dieser Tipp bei Dir vielleicht nicht?

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Eine Antwort zu “Tipp #11: Mache regelmäßig Pausen zur Erholung”

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