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3.    Ultimativer Zeitspartipp:

Richtiger Umgang mit sozialen Plattformen

Beobachte Dich selbst und überlege, ob Du Dich nur wieder auf den Plattformen herum treibst und Dich intensiv mit den Beiträgen, Bilder und Videos beschäftigst, weil eine Aufgabe auf Dich wartet, die Du nicht machen möchtest.

Quicktipps für ZeitStyler

  • Am meisten Zeit sparst Du, indem Du soziale Plattformen wie Facebook, Google+, Twitter, YouTube, Pinterest, Instagram, Vine etc. während Deiner Arbeitszeit ausnahmslos meidest.
  • Nutze den Besuch einer sozialen Plattform als Belohnung für eine erledigte Aufgabe (z.B. in einer Pause).
  • Falls Du Dich einloggst, setze Dir ein klares Zeitlimit, wie lange Du online bleiben möchtest (z.B. bei Facebook). Halte dieses unbedingt ein.
  • Verwendest Du diese Plattformen geschäftlich, dann betrachte sie in diesem Fall als das, was sie sind: ein Arbeitswerkzeug.
  • Überlege Dir vorher genau, was Du machen willst und lege ein Ergebnis fest, das Du schnellstmöglich erreichen möchtest (z.B. einen Beitrag posten oder ein Bild hochladen) oder definiere ein Zeitlimit (z.B. 60 Minuten für das Beantworten der Beiträge in Deiner Gruppe).
  • Selbst diejenigen, die Facebook sehr intensiv und sehr erfolgreich für ihr Marketing verwenden, sind geschäftlich maximal 3 Stunden am Tag auf Facebook – eher weniger. Jedoch immer mit dem Ziel im Kopf, persönlichen Mehrwert zu generieren und nicht um zu chatten oder nur Neuigkeiten auszutauschen.
  • Reduziere die möglichen Ablenkungen auf ein Mindestmaß, indem Du für Deine Unternehmensseite ein neues Profil anlegst und dies somit klar von Deinem persönlichen Profil trennst. Dadurch reduzierst Du die Möglichkeit einer Ablenkung durch Nachrichten oder Beiträge von Freunden.

Beobachte Dich selbst und überlege, ob Du Dich nur wieder auf den Plattformen herumtreibst und Dich intensiv mit den Beiträgen, Bildern und Videos beschäftigst, weil eine Aufgabe auf Dich wartet, die Du nicht machen möchtest.

Aktion des Tages – Mach es einfach!

Ignoriere heute Deine sozialen Plattformen einen ganzen Tag lang. Falls Du damit arbeiten musst, setze Dir als Ziel ein Ergebnis oder ein Zeitlimit. Lasse Dich auf keine Fall von persönlichen und unwichtigen Beiträgen oder Nachrichten ablenken.

Wirst Du das heute machen? Beobachte, was passiert, wie sich das anfühlt und wie viel Zeit Du damit sparst.

Tiefere Einblicke

"Nur kurz" – und schon ist eine Stunde vorbei

Soziale Plattformen sind für viele bereits ein fester Bestandteil ihres Alltags. Statusmeldungen der “Freunde” prüfen, kommentieren, liken, twittern… So vergehen schon einmal ein paar wertvolle Minuten am Tag.

Je mehr sozialen Plattformen Du angehörst, desto größer ist die Verlockung, “mal kurz reinzuschauen”, und dadurch steigt die Gefahr der Zeitverschwendung.
Ist Dir das auch schon passiert? Mal eben kurz geschaut, was es Neues gibt und schon ist eine halbe Stunde vorbei?

Du weißt zwar nun, dass Tobias die Gruppe “Gummibären auf Mountainbikes” gefällt und hast auch das lustige Video der tanzenden Welpen auf YouTube gesehen, doch wirklich etwas gebracht hat es Dir nicht. Oder hast Du in der Zeit und mit Deinen Aktionen irgendetwas voran gebracht oder Geld verdient?

Soziale Plattformen sind eine tolle Erfindung, um mit Menschen in der ganzen Welt Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Sie sind jedoch auch Zeitvampire erster Klasse und saugen Dir mit Freuden die Zeit aus, solange Du es zulässt.

Nur einmal am Tag vorbeischauen

Falls Du nicht ohne die aktuellen Geschehnisse Deines Freundeskreis sein möchtest, dann schlage ich vor, dass Du Dir einen Besuch am Tag gönnst – und zwar als Belohnung für eine erledigte Aufgabe. Dann hast Du auch etwas, worauf Du Dich freuen kannst.

Welche wirklich wichtigen Dinge würden Dir entgehen, wenn Du Dich nur alle zwei Tage einloggst?

Was schätzt Du, wie viel Zeit Dich die sozialen Plattformen bereits gekostet haben?

Merkst Du vielleicht, dass Du besonders oft reinschaust, Dich gern ablenken lässt und besonders viel Zeit dort verbringst, wenn eine unangenehme Aufgabe ansteht?

Nutzt Du die Plattformen also mehr als Fluchtort oder weil Dich wirklich interessiert, was bei Deinen Freunden los ist?

Ich nutze soziale Plattformen geschäftlich und muss online sein!

Falls Du z.B. Facebook geschäftlich verwendest und Social Marketing betreibst, darfst Du doppelt aufmerksam sein.

Schalte als erstes die Chatfunktion aus, so dass Du nicht durch eingehende Nachrichten abgelenkt wirst, weil Deinen Freunden vielleicht gerade langweilig ist.

Gehe absolut professionell und ergebnisorientiert vor: Überlege Dir vorher, was Du erledigen möchtest und mache dann ausschließlich das.

Du willst ein Bild in Deiner Gruppe posten? Dann los: Bild hochladen und wieder abmelden. Du willst die Beiträge in Deiner Gruppe lesen und kommentieren? Dann setze Dir hierfür ein klares Zeitlimit (z.B. 45 Minuten) und arbeite konzentriert.

Auch die erfolgreichsten Leute im online und Social Marketing sind nicht länger als 2-3 Stunden pro Tag online. Wohlgemerkt: In dieser Zeit arbeiten sie hoch konzentriert an ihren Kampagnen, generieren Umsatz und pflegen ihre Beziehungen. Sie sind nicht zum persönlichen Vergnügen dort.

Facebook ist in diesen Fällen Dein Arbeitswerkzeug und nicht gleichzeitig Deine Plattform zur Kommunikation mit Deinen Freunden. Falls möglich, richte ein eigenes Firmenkonto ein, mit dem Du als Administrator Deine Gruppe(n) verwaltest. So bekommst Du erst gar keine persönlichen Nachrichten von Freunden.

Falls das nicht geht, ignoriere die Einträge und Mitteilungen Deiner Freunde. Ich weiß, dass es schwer ist und eine große Portion Deiner Willenskraft benötigen wird. Ich weiß jedoch auch, dass es möglich ist.

Denke an eines: Du bist am Arbeiten und Geld verdienen.

Oder möchtest Du heute Abend wieder länger im Büro bleiben und Deine Freizeit opfern, nur weil Du Dich zu lange auf Facebook herumgetrieben hast?

Extratipp: Überlege auch einmal ganz genau und hinterfrage kritisch: Wie wertvoll und wichtig sind die sozialen Plattformen für Dein Business? Oder machst Du es nur, weil es alle machen? Was würde passieren, wenn Du Deine Präsenz darauf völlig einstellst oder Deine Aktivitäten zumindest um 50% zurückfährst? Wie viel Umsatz würdest Du verlieren, wie würde es sich auf Dein Image auswirken und wie viel Zeit würdest Du sparen?

Das ist kein Kurs zu Social Marketing. Doch er soll Dich zu dem Punkt bringen, an dem Du einfach mal den Status Quo in Frage stellst. Du kannst am meisten Zeit sparen, indem Du Dinge einfach gar nicht (mehr) machst.

Setze Dir ein Zeitlimit und halte es ein

Das Gleiche, was für Facebook gilt, gilt auch für Twitter, Google+ und alle anderen sozialen Plattformen, Internetforen und Chaträume: Lasse diese geschlossen und falls Du sie geschäftlich benötigst, dann arbeite fokussiert und zielorientiert mit einem klaren Zeitlimit.

Ich habe festgestellt, dass mir das Setzen von Zeitlimits, mit der Unterstützung durch einen Timer oder eine Eieruhr, sehr viel bringt.

Achte auf die Zeit, setze Dir Zeitlimits, halte diese ein und reduziere die möglichen Ablenkungen auf ein Mindestmaß.

Umsetzbar!?

Wie wirst Du diesen Tipp heute anwenden?

Welche Hürden und Schwierigkeiten siehst Du?

Warum funktioniert dieser Tipp bei Dir vielleicht nicht?

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Eine Antwort zu “Tipp #3 : Richtiger Umgang mit sozialen Plattformen”

  1. Oh ja, der kurze Blick auf facebook am Morgen nach dem Rechnerstart. Ich gewöhne ihn mir grade ab und gucke lieber in der Mittagspause, die ich mir früher nicht gegönnt habe, oder abends.

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