Folge 047

5 Fragen für maximale Produktivität

Im ZeitStyle-Management geht es vor allem darum wacher zu werden, wie du deine Zeit investierst und darum bewusster mit der eigenen Zeit umzugehen.

Das wird dazu führen, dass deine Lebensqualität steigt.

Und mit Blick auf die Lebensqualität habe ich vor vielen Jahren folgenden Ausspruch gehört: Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens!

Leider weiß ich nicht mehr genau von wem der Spruch kommt, aber es steckt so viel Wahres darin.

Fragen sind das beste Instrument, um sich Dinge bewusst und bewusster zu machen und dienen hervorragend dazu Klarheit zu schaffen.

In dieser Podcastfolge gebe ich dir fünf dieser Qualitäts-Fragen, die ich mir selbst jeden Tag stelle.

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Transskript

Im ZeitStyle-Management geht es vor allem darum wacher zu werden, wie du deine Zeit investierst und darum bewusster mit der eigenen Zeit umzugehen.

Das wird dazu führen, dass deine Lebensqualität steigt.

Und mit Blick auf die Lebensqualität habe ich vor vielen Jahren folgenden Ausspruch gehört: Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens!

Leider weiß ich nicht mehr genau von wem der Spruch kommt, aber es steckt so viel Wahres darin.

Fragen sind das beste Instrument, um sich Dinge bewusst und bewusster zu machen und dienen hervorragend dazu Klarheit zu schaffen.

In dieser Podcastfolge gebe ich dir fünf dieser Qualitäts-Fragen, die ich mir selbst jeden Tag stelle.

Herzlich Willkommen zur Folge 48 der ZeitStyle Show: 5 Fragen für maximale Produktivität

Alle Informationen und das Transskript zu dieser Folge findest du wie immer auf meiner Webseite unter https://zeitstylecoach.de/048 für die heutige Folge 48.

Es gibt unzählige Fragen, die deine Lebensqualität verbessern. Die fünf, die ich dir in dieser Folge zeige, beziehen sich natürlich auf deine Produktivität, also deinen Fortschritt, deine Prioritäten und die Erreichung deiner Ziele.


Frage Nr. 1 lautet: Wenn ich am Abend auf den Tag zurückblicke, die Erledigung welcher Aufgabe würde mich zufrieden und stolz machen?

Diese Frage ist dir vielleicht schon bekannt, wenn du Folge 4 der ZeitStyle Show bereits gehört hast oder einen meiner Kurse oder Seminare besucht hast.

Das ist die Frage, die ich mir im Rahmen meiner Tagesplanung stelle. Das ist meine Frage, mit der ich meine wahren Prioritäten identifiziere und sicherstelle, dass ich mich an diesem Tag vorrangig um die Dinge kümmere, die mich am Ende des Tages zufrieden und stolz machen.

Probiere es einmal selbst aus und frage dich beim nächsten Mal bevor du deine Tagesplanung aufstellst: Wenn ich heute Abend zurückblicke auf den vergangenen Tag, die Erledigung welcher Aufgabe würde mich zufrieden und stolz machen?

Die Chancen gut, dass dann andere Dinge auf deiner ToDo-Liste landen, als wenn du dich fragst: "Was mache ich heute?" oder "Was liegt heute an?"

Und du kannst "zufrieden" und "stolz" mit den Emotionen ersetzten, die du am Ende des Tages fühlen möchtest. Wenn du diese bereits am Morgen im Blick hast, dann stehen die Chancen gut, dass du sie am Abend auch empfinden kannst.

Hast du sie nicht im Blick, ist es ein bisschen ein Glücksspiel.

Möchtest du in diese Frage tiefer einsteigen, empfehle ich dir die Folge 4 mit dem Titel "Eine Frage als Kompass zur Priorisierung im Alltagschaos - die Prio-Frage".


Frage Nr. 2 lautet: Ist das gerade die beste Verwendung meiner Zeit?

Frage 1 stelle ich mir bei meiner Tagesplanung am Morgen. Frage 2 unterstützt mich im Laufe des Tages immer wieder sicherzustellen, dass ich mich um meine wahren Prioritäten kümmere.

Diese Frage stelle ich mir, während ich an einer Sache dran bin und Zweifel aufkommen, ob diese Sache tatsächlich im Moment das Bedeutendste ist, womit ich meine Zeit verbringen kann.

Ein Hinweis ist natürlich: Steht diese Aufgabe überhaupt auf meiner Tagesplanung? Ein weiterer Hinweis ist: Bringt mir diese Aufgabe Zufriedenheit und Stolz am Abend?

Die Fragen sind also nicht als Inseln zu sehen, sondern sind auch miteinander verbunden.

Steht die Aufgabe nicht auf meiner Planung und bringt sie mir nicht die Emotionen, die ich anstrebe, dann muss es schon einen verdammt guten Grund geben, warum ich mich gerade damit beschäftige.

Das zeigt aber auch, dass es manchmal auch einfach sein kann, dass es solche Aufgaben gibt. Auch wenn sie hoffentlich selten sind.

Ganz besonders relevant ist die Frage jedoch in den Momenten, in denen du die Grenze von sehr gut zu perfekt überschreiten möchtest. Wenn das Ergebnis bereits in einem ausreichend guten Zustand ist, dann ist die Sache vermutlich keine Priorität mehr und du kannst deine wertvolle Zeit besser in etwas anderes investieren.

Perfektionismus ist ein falscher Freund und ein Zeitverschwender. Höre dir gerne Folge 43 dazu an: "Perfektionismus - Zeitverschwender und Erfolgsverhinderer".

Mit Frage 1 und 2 hast du also deine Prioritäten ganz klar. Jetzt geht es darum, dass du dich auch tatsächlich um diese kümmerst - idealerweise sogar ausschließlich.


Frage Nr. 3 lautet: Wie kann ich meinen Fokus und meine Zeit schützen?

Diese Frage stelle ich mir sehr regelmäßig. Dabei geht es darum sicherzustellen, dass ich mich nicht einfach ablenken lasse, wenn ich fokussiert arbeiten möchte und das ich auch nicht einfach dem Multitasking verfalle.

Und an diese Frage schließen sich weitere Fragen an, wie zum Beispiel: Welche Benachrichtigungen stören mich noch? Wie kann ich die Wege zu den Verlockungen und Zerstreuungen noch schwieriger machen? Welches Equipment würde meine Tätigkeiten noch komfortabler, angenehmer und reibungsarmer machen? Wie kann ich sicherstellen, dass ich meine Fokuszeit in Ruhe und ungestört verbringen kann?

Achte auf deine Umwelt, achte auf dein Umfeld, inspiziere deine Geräte und deine Prozesse. Wo kannst du noch optimieren, um deinen Fokus und deine Zeit noch mehr zu schützen? Und das gilt ganz besonders, wenn du konzentriert arbeiten möchtest?


Frage Nr. 4: Ist das ein Fokuspunkt?

Diese Frage ist ein bisschen verwandt mit Frage 2 "Ist das gerade die beste Verwendung meiner Zeit?". Es gibt jedoch einen großen Unterschied.

Frage 2 stelle ich mir, während ich an einer Sache dran bin und Zweifel daran habe, dass es wirklich eine Priorität oder noch eine Priorität ist.

Die Frage 4: "Ist das ein Fokuspunkt?" stelle ich mir in den Momenten, in denen ich von einer Sache zu einer anderen wechsle oder ich zwischen zwei Sachen oder zwei Aufgaben gerade bin.

Also, vielleicht habe ich gerade etwas abgeschlossen, dass sich dazwischengedrängt hat. Vielleicht war ich nicht wachsam genug und diese Aufgabe war tatsächlich etwas Belangloses.

Ja, das kommt auch bei mir vor. Sogar häufiger als mir lieb ist. Aber ich habe für mich Werkzeuge entwickelt, um mich wieder einzufangen und auf meine Ideallinie zurückzubringen. Und als "Ideallinie" bezeichne ich meine Tagesplanung. Sie zeigt mir, wie mein Tag idealerweise verlaufen soll.

Befinde ich mich also gerade im Übergang von einer Sache zur nächsten frage ich mich: "Ist das ein Fokuspunkt?".

Ein "Fokuspunkt" ist ein Moment für mich, in dem ich mich neu fokussieren kann. Ich kann den reaktiven Pfad verlassen, auf dem ich mich vielleicht im Moment gerade bewege und ich kann wieder proaktiver fortschreiten. Sprich, meiner Tagesplanung folgen und weniger den Ablenkungen und Verlockungen erliegen.

Ich könnte aber auch meine Tagesplanung überdenken, wenn es dazu einen entsprechenden Anlass gäbe.

Ein Fokuspunkt ist in den meisten Fällen zwischen zwei Aufgaben oder Handlungen und weniger während ich an einer Sache dran bin.

Als Hilfsmittel habe ich seit über fünf Jahren ein Post-It an meinem Monitor. Und auf diesem Post-It steht: "Fokuspunkt?".

Das soll mich ganz bewusst daran erinnern nach diesen Momenten Ausschau zu halten, dafür wach zu sein und sie bewusst wahrzunehmen und sie dann auch zu nutzen.

In jedem Moment hast du die Chance deinen bisherigen Pfad zu verlassen und einen neuen einzuschlagen. Und mit Blick auf deine Produktivität bedeutet das: Solange du auf einem Pfad von Ablenkungen, Belanglosem und niedrigen Prioritäten wandelst, wäre es sehr gut, wenn du möglichst schnell erkennst, dass du davon wieder wegkommen musst.

All diese Nichtigkeiten verschaffen dir nicht den Moment am Ende des Tages, an dem du begeistert und zufrieden den Tag abschließt und dich motivierst mit den Worten: "Genau so! Genau so muss es laufen. Morgen gleich nochmal!"

Und natürlich wird es Tage geben, an denen nicht alles läuft wie geplant. Um hier besser zu werden, gibt es die fünfte und letzte Frage.

Die Frage Nr. 5 lautet: Was habe ich heute zum letzten Mal gemacht?

Diese Frage soll Schwachstellen und Unzulänglichkeiten aufdecken, die dich zurückhalten, aufhalten oder du nicht so gehandelt und reagiert hast, wie du das gerne gemacht hättest.

Wo hast du vielleicht auch Fehler gemacht oder hast dich selbst und andere enttäuscht?

Ein Fehler ist nichts Schlimmes. Es ist immer ein Möglichkeit sich zu verbessern, dich zu verändern und zu wachsen.

Die Frage "Was habe ich heute zum letzten Mal gemacht?" bietet dir genau diese Chance. Sie soll dir all diese Stellen zeigen. Und sie soll dir zu mehr Klarheit verhelfen, wie du ab morgen anders agieren und auftreten kannst.

Es gibt noch viele, viele andere Fragen, die du dir stellen kannst, um deine Zeit bewusster zu verwenden und deine Lebensqualität zu erhöhen.

Falls du bis heute keine Qualitätsfragen hast, die du dir in regelmäßigen Abständen immer wieder stellst, dann starte doch einfach mal mit diesen fünf. Ab irgendeinen Punkt möchtest du dir dann vielleicht auch eigene Fragen ausdenken, die besser zu dir passen oder auf das besser passen, was du vorhast.

Erinnere dich: Der erste Schritt zu Veränderung ist Bewusstsein. Der zweite Schritt ist Klarheit darüber zu erhalten, wie es denn sein soll.

Das sind die ersten zwei Schritte der fünf Schritte zu Veränderung, die ich dir in Folge 34 vorgestellt habe.

Fragen helfen dir bei beiden Schritten weiterzukommen.

Indem du wertstiftende Fragen in deinen Alltag und dein Leben integrierst, erhöht sich deine Lebensqualität. Du wirst wacher und bewusster. Das Leben verläuft immer mehr so, wie du dir das vorstellst und immer weniger reaktiv und nach der Vorstellung der anderen.

Denke immer daran: Die Qualität deiner Fragen bestimmt die Qualität deines Lebens.

Stelle dir regelmäßig deine Qualitätsfragen, die dich weiterbringen und deine Lebensfreude erhöhen.



Die eine Frage, die ich noch zum Abschluss an dich habe lautet: Hast du die ZeitStyle Show bereits abonniert oder folgst ihr auf Spotify?

Der Mehrwert für dich ist klar: Du verpasst keine künftige Folge.

Und darüber hinaus hilfst du mir dabei den Podcast zu verbreiten und noch mehr Menschen zu unterstützen ihr Zeitmanagement zu verbessern.

Danke dafür und danke, dass du dabei warst und bis zum nächsten Mal.

Endlich mehr Zeit!

Wie Sie weniger arbeiten und mehr erreichen.

Kennen Sie das Gefühl, dass Ihnen die Zeit davonläuft? Sie möchten so viele Dinge tun, doch nie ist genügend Zeit?

Mit gutem Zeitmanagement haben Sie mehr frei verfügbare Zeit, die Sie nach Ihren Vorstellungen und ohne schlechtes Gewissen verbringen können. Es schenkt Ihnen mehr Ruhe im Alltag und im Leben und unterstützt Sie dabei, weniger zu arbeiten und mehr zu erledigen und zu erleben.

Dieses Buch unterstützt Sie dabei, sich bewusst zu machen, womit Sie Ihre Zeit überhaupt verbringen und wie Sie Ihren Fokus auf die entscheidenden Dinge richten, die Ihnen mehr Lebensfreude und Zeit für das Wesentliche bringen.

ZeitStyle Coach

Mathis Uchtmann

Trainer, speaker und coach zum Thema Zeitmanagement

Mathis Antrieb ist die Beantwortung der Frage: Wie schaffe ich es Tag für Tag die Anforderungen und Erwartungen von mir selbst und anderen bestmöglich zu erfüllen - und zwar ohne mich dabei selbst zu verheizen?

Viel arbeiten kann jeder. Und Möglichkeiten das zu beweisen, gibt es heutzutage sehr viele - leider!

Es muss doch auch anders gehen? Und das tut es auch!

Für ihn stehen bedeutende Ergebnisse gepaart mit einer hohen Arbeits- und Lebensfreude an erster Stelle. Und hierfür hat er ein effektives Zeitmanagement-System entwickelt, das sich in erster Linie mit unseren Denk- und Verhaltensweisen beschäftigt und Werkzeuge hinten anstellt.

Zeitmanagement beginnt im Kopf!

Die Möglichkeit seine Strategien, Konzepte und Methoden zu testen hat er reichlich. Er jongliert täglich die Anforderungen eines Team- und Projektleiters in einem 40-Stunden Job eines führenden Software-Unternehmens und der Nebentätigkeit als Trainer, Speaker, Autor und Coach für Zeit- und Selbstmanagement.

2020 hat er auch die Chance bekommen sein Zeitmanagement als Vater zu optimieren und hierfür auch neue Strategien und Methoden zu entwickeln.

MATHIS' TRAININGS, IDEEN UND INSPIRATIONEN SIND HIER ZU FINDEN:

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